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Stand 2026-05-22. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
=== Degenerative Veränderungen === Genauso wie die Knorpelfläche eines Gelenkes sich im Laufe der Zeit degenerativ verändert, verschleißen auch die Menisken. Unter Last wird das Meniskusgewebe ausgewalzt, wird immer dünner, bis es schließlich zerreißt. Diese Veränderungen werden zusammenfassend als Meniskopathie bezeichnet und sind ein Teil des Geschehens bei der Entwicklung einer Arthrose. Bei Unfallverletzungen, die als Arbeitsunfall gelten sollen, ist die histologische Untersuchung des Meniskusgewebes von entscheidender Bedeutung für die Anerkennung eines ursächlichen Unfallzusammenhanges. Weitere degenerative Veränderungen können auch durch einen Eversionswinkel von ungleich null Grad verursacht werden.
Quellen: de.wikipedia.org
== Therapie == Wie man einen schmerzhaften Meniskusriss behandelt, hängt von einigen Faktoren ab. Alter, Sportlichkeit und Schmerzen des Patienten spielen dabei eine große Rolle, in der Regel wird aber zunächst eine krankengymnastische Therapie empfohlen. Oft werden auch Salben, Schmerzmittel oder ein nichtsteroidales Antirheumatikum verordnet. Ziel ist die Symptomkontrolle, das Abklingen der akuten Entzündung. Da die meisten Meniskusrisse keinerlei Beschwerden machen, ist dann auch keine Therapie notwendig, und bei Beschwerden muss eine Abgrenzung erfolgen, inwiefern diese tatsächlich vom Meniskusriss oder eventuell von anderen Problemen, wie z. B. einer gleichzeitigen Knorpelschädigung, verursacht werden. Abgetrennte Meniskusteile können sich gelegentlich frei im Gelenk bewegen (freier Gelenkkörper, „Gelenkmaus“) und beispielsweise eine Gelenksperre verursachen. Meniskusgewebe hat die gleiche Oberflächenhärte wie der Gelenkknorpel, so dass bleibende Knorpelschäden die Folge sein können. Symptome für einen gerissenen Meniskus sind meist Beuge- und Streckdefizite. Hinzu kommen starke Schmerzen in der Kniekehle und an den Seiten über dem betreffenden Meniskus, die bis ins Schienbein ziehen können. Vor einer Operation muss die Diagnose meist durch eine MRT bestätigt werden. Dann erfolgt bei älteren Menschen mit geringem sportlichen Anspruch meist eine teilweise Resektion der gerissenen Meniskusanteile mittels Kniegelenks-Arthroskopie (Gelenkspiegelung).
Quellen: de.wikipedia.org
Besonders bei Kindern und Jugendlichen haben die Menisken eine zentrale Aufgabe bei der Kniegelenksfunktion und bei deren langfristigem Erhalt. Daher sollten bei Kinder, Jugendlichen und sportaktiven Erwachsenen Meniskusrisse am besten operativ, d. h. arthroskopisch mit einer Naht behandelt werden, um so wenig Meniskusgewebe wie möglich zu opfern. Von entscheidender Bedeutung bei der Therapie von Meniskusschäden ist die Beachtung der aktuellen Stabilitätssituation des betroffenen Kniegelenks. Eine Meniskusnaht oder -transplantation sollte nicht ohne (gleichzeitige) Stabilisierungsoperation bei z. B. Kreuzbandriss durchgeführt werden, da die Instabilität primär für die Meniskuspathologie verantwortlich ist.
Quellen: de.wikipedia.org
Bei einer Meniskusnaht wird der Riss mit speziellem Nahtmaterial, Nahtsystemen oder Meniskuspfeilen aus resorbierbaren Materialien wieder befestigt. Dies ist allerdings nur bei bestimmten Rissenformen und in durchbluteten Bereichen (rot-rote bzw. rot-weiße Zone) möglich. Bei jüngeren Patienten wird auch bei weniger basisnahen Rissen eine Refixation versucht, um denkbare Folgen einer Meniskusresektion auf das Gelenk möglichst zu vermeiden. Je früher Meniskusrisse operativ versorgt werden, desto größer ist die Aussicht auf eine Ausheilung. Zur Verbesserung der Einheilung wird neben den Nähten eine Anfrischung der Risszone (sogenanntes Needling, also „Nadeln“) durchgeführt, wodurch die Durchblutung lokal verbessert wird. Bei ausgedehnten Rissen mit hoher Bedeutung einer Ausheilung wird zusätzlich die Eröffnung der Spongiosa im Kniegelenk durchgeführt. Dazu wird mit einer arthroskopischen Ahle oberhalb der Notch zwischen den Kondylen eröffnet. Das dadurch austretende stammzellreiche Blut trägt erheblich zur Heilung bei. Das erklärt auch, warum Meniskusnähte aufgrund der Anlage von Bohrkanälen bei einer Kreuzbandplastik eine deutliche besser Heilungstendenz haben. Anschließend muss der genähte Meniskus heilen. Dazu wird die Bewegung des Kniegelenks in der ersten Phase nach der Operation eingeschränkt, wozu eine Schiene zur Bewegungslimitierung getragen wird. Die Belastung kann schnell aufgebaut werden, da der Meniskus dabei nicht belastet wird.
Quellen: de.wikipedia.org
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